Handyvertraege als Einnahmequelle Mai 19, 2008
Posted by internetportale in Internet.Tags: Handy, Handys, Handytarife, Handyverträge
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So oder ähnlich soll wohl der Kunde die vielen Angebote verstehen, die man über einen Handyvertrag mit Auszahlung finden kann.
Man schließt hier den Vertrag also über ein Mobiltelefon mit entsprechendem Tarif ab und bekommt dafür gleich als Belohnung eine Auszahlung über einen gewissen Betrag.
Das hört sich ja prinzipiell sehr nett an, doch ganz so einfach ist die Sache in der Realität dann natürlich doch nicht.
Gerade Handyverträge oder Offerte , bei denen jede Zahl oder Aussage mit Sternchen verbunden ist, sollte man etwas Vorsicht walten lassen und doch vielleicht einen Blick ins Kleingedruckte werfen, um der einen oder anderen Überraschung in der Abrechnung entgegenzuwirken.
Freilich möchte ich nicht jedem Unternehmen unlautere Absichten unterstellen, nur muss man beachten, dass Auszahlung von x Euro eben nicht gleichbedeutend mit „Wir schenken Ihnen x Euro und geben sie Ihnen bar auf die Hand“ ist.
Oftmals steht die Auszahlung unter einer Bedingung in den ersten Monaten der Nutzung einen gewissen Mindestumsatz über das Gerät zu erzielen. Dieser Umsatz kann dann wiederum inklusive oder ohne Grundgebühr oder ähnliches sein und so weiter.
Auch ist es manchmal der Fall, dass die Auszahlung quotenweise auf jeweils fällige Forderungen angerechnet wird, zum Beispiel also, dass immer ein Teilbetrag von der Monatsabrechnung abgezogen wird und so die Auszahlung sich über die ganze Mindestvertragsdauer erstreckt.
Nur selten, nicht jedoch nie, kommt es vor, dass ein Anbieter tatsächlich sofort bei Abschluss den Betrag in bar aushändigt.
Aber ganz allgemein sollte man bedenken, dass die Firmen einem weniger etwas schenken, sondern nur zum Abschluss anreizen wollen und dementsprechend auch darauf bedacht sein werden, sich den Betrag über andere Leistungen wieder einigermaßen „hereinzuholen“.
Dementsprechend kann es auch bei solchen Verträgen nur ratsam sein, dem vermeintlich geschenkten Gaul doch ins sprichwörtliche Maul zu schauen und nicht ganz blauäugig auf die guten Absichten des Unternehmens zu vertrauen.